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Willkommen in einem Raum des gemeinsamen Entdeckens, in dem Mensch und Natur sich berühren und neue Formen des Wahrnehmens, Verstehens und Wirkens entstehen. Diese künstlerische Forschung lädt ein zu Dialog, Mitgefühl und schöpferischer Mitgestaltung einer lebenswerten Zukunft. Sie regt an, mitzudenken, mitzuwirken, mitzuwandern. Jede Begegnung, jedes Zuhören, jedes neue Wort trägt zum wachsenden Netz gemeinsamer Bedeutungen bei. Dialogische Ästhetik im Anthropozän fragt, wie Weltbeziehung heute aussehen kann, wenn Flüsse, Tiere, Landschaften, Atmosphären und Menschen gemeinsam auftreten. Wahrnehmung, Sprache und Begegnung greifen ineinander. Ein Weg am Fluss, ein Satz im richtigen Moment, ein stilles Staunen im Übergang zwischen Stadt und Mitwelt – aus solchen Erfahrungen entsteht hier ein Forschungsfeld. wundersam bildet einen Projektraum in diesem Feld. Gemeinsam mit Barbara Kastura entstehen Formate, in denen mehr-als-menschliche Wesenheiten anwesend werden: Naturexpeditionen, temporäre Räume , flanierende Sonntage, Dialogisches Arbeiten geschieht leiblich, im Gehen, im gemeinsamen Schauen, im achtsamen Sprechen. Ontologischer Applaus bezeichnet die Haltung dazu: eine bejahende Antwort auf das, was lebt und sich zeigt. Parallel dazu wächst ein zweiter Strang in Bildungs- und Pflegekontexten: Spür- und Dialogkompetenz als Grundlage lebendiger Unternehmenskultur. Texte, Dialogformate, Care-Perspektiven und politische Ökologie verbinden sich mit künstlerischer Forschung und einer reflektierten Arbeit mit Sprach-KI. Diese Seite sammelt Spuren dieser Praxis: Essays, Projektbeschreibungen, Einladungen, Versuche. Sie lädt dazu ein, sich auf eine Ästhetik einzulassen, die Welt nicht betrachtet, sondern anspricht – und antwortfähig wird für das Leben, das sie trägt. |
Begriffskontext: Der Ausdruck „dialogische Ästhetik“ steht im kunsttheoretischen Diskurs u. a. im Anschluss an Grant H. Kester für dialogische, sozial situierte Kunstpraxis.
Ich knüpfe an diese Linie an und erweitere den Fokus in Richtung Anthropozän: Mitweltbezug, Care-Kontexte, Wahrnehmungsschulung und institutionelle Antwortfähigkeit. |